Die meisten Banken bieten inzwischen auch an, Konten online zu nutzen. Hier können Sie Ihren Kontostand und die Buchungen auf Ihrem Konto von zu Hause aus online überprüfen, Überweisungen tätigen oder Daueraufträge einrichten. Sie brauchen hierzu einen internetfähigen Computer und eine Liste mit sogenannten Transaktionsnummern (TAN). Das sind meist 5-stellige Nummern, die zufällig zusammengestellt sind und bei einer Online-Überweisung neben Ihrer PIN als Nachweis dafür gelten, dass auch wirklich Sie diesen konkreten Auftrag erteilt haben. Diese Liste erhalten Sie von Ihrer Bank. Sie sollten diese keinesfalls anderen Personen zeigen oder geben. Und so funktioniert's: Bei jeder Überweisung, die Sie online beauftragen, werden Sie aufgefordert, eine TAN-Nummer einzugeben. Nur wenn diese Nummer gültig ist, also auf Ihrer Liste steht und noch nicht von Ihnen verwendet wurde, wird die Überweisung von Ihrer Bank entgegengenommen. Zum Schutz vor sog. Phishing-Mails, mit denen PIN und TAN zu kriminellen Zwecken in Erfahrung gebracht werden sollen, sind die meisten Banken zum indizierten TAN-Verfahren übergegangen. Hierbei wird man aufgefordert, eine ganz bestimmte TAN aus seiner Liste einzugeben.
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Augen aufhalten im Netz!
"Phishing" ist ein zusammengesetztes Kunstwort und bedeutet "Password-Fishing". Die Versender solcher Phishing-Mails wollen Kontodaten in Erfahrung bringen, um damit direkt Geld von Konten abbuchen zu können. Meistens sehen diese Mails so aus, als kämen sie z. B. von Ihrer Bank. Die Mitarbeiter Ihrer Bank werden Sie aber niemals dazu auffordern, Ihre Kontodaten und TAN-Nummern persönlich, am Telefon, schriftlich oder per E-Mail preiszugeben. Wenn Sie irgendwann einmal eine Phishing-Mail erhalten sollten, antworten Sie darauf keinenfalls. Löschen Sie die Phishing-Mail oder leiten Sie sie an Ihre Bank weiter. Vielleicht können so die Täter in Erfahrung gebracht werden.
Für alle Buchungen, die auf Ihrem Konto vorgenommen wurden, erstellt Ihnen die Bank einen Kontoauszug. Diesen können Sie sich in der Bankfiliale von den Kontoauszugsdruckern ausdrucken lassen. Holen Sie Ihre Kontoauszüge regelmäßig ab, am besten zweimal im Monat. Denn nur so können Sie gut überprüfen, ob die Bank die Zahlungseingänge und -ausgänge richtig gebucht hat. Zum anderen sollten Sie immer einen Überblick haben, wie viel Geld Ihnen tatsächlich noch zur Verfügung steht. Wenn die Bank einen Fehler bei der Buchung gemacht haben sollte, müssen Sie Ihrer Bank sofort Bescheid geben. Hierzu haben die meisten Banken Fristen. Falls die Frist verstrichen sein sollte, wird eine Korrektur entweder gar nicht oder nur noch sehr schwer möglich. Holen Sie Ihre Kontoauszüge über einen längeren Zeitraum mal nicht ab, so schickt Ihnen Ihre Bank diese auch (kostenpflichtig) nach Hause.
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